Neues aus Manching

Das reiche Nachleben antiker Steinschneidekunst in Bayern

Kostenfreier Abendvortrag im kelten römer museum manching
21.01.2022 - kelten römer museum manching Am Mittwoch, den 2. Februar2022, laden das kelten römer museum manching und der Keltisch-Römische Freundeskreis – Heimatverein Manching e. V. zur nächsten Veranstaltung der beliebten Reihe „Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“ ein. Ab 18:00 Uhr referiert Museumsleiter Tobias Esch M. A.zum Thema „Die Ideen der Alten – Zum Nachleben antiker Steinschneidekunst in Bayern“. „Die Ideen der Alten sind am aller vollständigsten auf den Gemmen, daher ist dies Studium sehr wichtig.“ Mit diesen Worten fasste der Altertumswissenschaftler Christian Gottlob Heyne im 18. Jahrhundert kurz und prägnant zusammen, welche Bedeutung den Gemmen, also farbig schillernden Schmucksteinen mit gravierten Motiven,für die Erforschung der klassischen Antike und ihrer Bilderwelt beigemessen wurde. Griechische und römische Gemmen erfreuten sich auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Tobias Esch gibt in seinem reich bebilderten Vortrag einen spannenden Überblick über die unterschiedlichen Facetten der Rezeption im Freistaat. Er präsentiert beeindruckende Beispiele zur Wiederverwendung antiker Gemmen im kirchlichen Kontext, zur Nutzung der Steinschneidekunst für repräsentative Zwecke, zur Erforschung der Quellengattung, zur Sammelleidenschaft von Adel, Klerus und Bürgertum sowie – als „Brückenschlag“ in unsere Gegenwart – faszinierende Werke eines modernen Gemmenschneiders aus Passau. Der Vortrag gehört zum Rahmenprogramm der Sonderausstellung »Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern«, die nur noch bis Sonntag, den 6. Februar 2022, im kelten römer museum manching zu besichtigen ist. Am 2. Februar ist die Ausstellung bis zum Beginn des Vortrages geöffnet. WICHTIG: Es gilt die 2G plus-Regel! Zugang erhalten nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen, sind sowie zusätzlich über einen aktuellen Test mit negativem Ergebnis verfügen. Dieser Test muss durch geschultes Personal vorgenommen bzw. beaufsichtigt worden sein. Für Personen mit einer Booster-Impfung sowie regelmäßig getestete Schülerinnen und Schüler entfällt die Pflicht eines Testnachweises. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird empfohlen unter info@museum-manching.de.

Sonderaustellung

Museumsnetzwerk Antike in Bayern
19.01.2022 - kelten römer museum manching 26.1.-2.4.2022, Infopoint im Alten Hof, München Erstmals präsentiert sich das Museumsnetzwerk „Antike in Bayern“ mit einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit. Im Infopoint im Alten Hof in München stellen sich die sieben zum Netzwerk gehörenden bayerischen Antikenmuseen und archäologischen Parks vor. Das Netzwerk ging 2019 aus dem Projekt „Museen & Tourismus“ der Landesstelle für die nicht staatlichen Museen in Bayern in Kooperation mit der Bayern Tourismus-Marketing GmbH hervor. Es ist eines von zehn ausgewählten Pilot-Museumsnetzwerken. Gegründet wurde es mit dem Ziel, im Verbund über verschiedenste Medien effizienter auf inhaltliche Gemeinsamkeiten und überregionale Bezüge betreffend die Archäologie in Bayern aufmerksam zu machen. „Auf den Spuren der Römer, Kelten, Griechen und Etrusker“ lautet das übergreifende Motto der sieben Institutionen in Augsburg, Aschaffenburg, Kempten, Manching, München und Weißenburg. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie Sonderausstellungen, gemeinsamen Internetauftritten über eine eigene Homepage (www.antike-in-bayern.de), einen Facebookauftritt (www.facebook.com/antikeinbayern) und Instagram-Verbund (#antikeinbayern) sowie Storytelling in überregionalen Medien sollen Einheimische ebenso wie Touristen Lust auf antike Geschichte und archäologische Hinterlassenschaften in Bayern bekommen. Ob als Ausgrabung, rekonstruierter archäologischer Park oder Sammlung im Museum: Römer und Kelten haben ebenso wie Griechen und Etrusker in Bayern viele Spuren hinterlassen. Münzen, bemalte Tongefäße, wertvoller Goldschmuck, Marmorskulpturen, Friese und sogar Schiffe erzählen spannende Geschichten aus der antiken Vergangenheit Bayerns. Deutlich gemacht werden soll auch 2 welche aktuellen Bezüge mit Blick auf die antike Vergangenheit hergestellt werden können und müssen. In Zeiten der Corona-Pandemie steht die Demokratie auf dem Prüfstand, eine politische Errungenschaft, die wir den alten Griechen zu verdanken haben. Derzeit ist es aufgrund der vielen Einschränkungen im kulturellen und touristischen Bereich schwieriger denn je, nachhaltige Besucherwerbung zu betreiben. Nur über ein starkes Netzwerk, bestehend aus kleineren und größeren Institutionen, lassen sich gemeinsame Themen erfolgreich verzahnen und institutionen- sowie regionenübergreifend wirksam präsentieren. Bekanntlich hilft netzwerken, sich gemeinschaftlich besser zu positionieren. Allgemein wird erwartet, dass nach der Corona-Krise mehr gereist wird als zuvor. Deshalb wollen wir schon jetzt – mit Blick auf nachpandemische Zeiten – über die Sonderausstellung, aber auch einen künftigen gemeinsamen Reiseführer und ggf. konkrete Reiseangebote die Antike in Bayern nicht nur digital, sondern auch physisch erlebbar machen.   Die Sonderausstellung wird im Anschluss an die Präsentation im Infopoint im Alten Hof in München bayernweit auf Reisen gehen und in den einzelnen, zum Netzwerk gehörenden Institutionen zu sehen sein: Augsburg, Römerlager im Zeughaus Aschaffenburg, Pompejanum Kempten, Archäologischer Park Cambodunum Manching, kelten römer museum München, Archäologische Staatssammlung München, Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek Weißenburg, RömerMuseum

Die Bamberger Heinrichskrone

Kostenfreier Abendvortrag im kelten römer museum manching
17.01.2022 Am Mittwoch, den 19. Januar 2022, laden das kelten römer museum manching und der Keltisch-Römische Freundeskreis–Heimatverein Manching e. V. zur ersten Veranstaltung der beliebten Reihe „Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“im neuen Jahrein. Ab 18:00 Uhr referiert Friedemann Gideon Haertl (Gold- und Silberschmied aus Bamberg)zum Thema „Die Heinrichskrone – Digitale Vermessung und handwerkliche Anfertigung einer Nachbildung“. In seiner aktuellen Sonderausstellung „Kunst in Miniatur –Antike Gemmen aus Bayern“ präsentiert das kelten römer museum auch beeindruckende Beispiele zum Nachleben antiker Steinschneidekunst im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern. Ein Highlight bildet die Bamberger Heinrichskrone, in die zahlreiche Edelsteine eingefasst sind, darunter zwei Kameen mit Bildnissen der römischen Göttin Minerva. Die Krone zierte einst ein heute verlorenes Büstenreliquiar von Kaiser Heinrich II., der im Jahr 1007 das Bistum Bamberg gegründet hatte. Die fränkische Bischofsstadt entwickelte sich zum Zentrum religiöser Verehrung des letzten Ottonen und seiner Gemahlin Kunigunde. Beide wurden 1146 bzw. 1200 heiliggesprochen. Die um 1280 geschaffene Heinrichskrone wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aus dem Bamberger Domschatz in die Schatzkammer der Münchner Residenz überführt. Zum 1000-jährigen Jubiläum des Bamberger Doms 2012 fertigte der Künstler Friedemann Gideon Haertl in über 2500 Arbeitsstunden eine originalgetreue Nachbildung an, ausgeführt in Materialien, die bereits beim Original verwendet worden waren. Grundlage bildete ein virtuelles Modell, das mittels 3D-Scans von der originalen Vorlage erstellt wurde. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird empfohlen unter info@museum-manching.de. Die aktuelle Sonderausstellung „Kunst in Miniatur“ ist am 19. Januar 2022 bis zum Beginn des Vortrages von Herrn Haertl geöffnet. WICHTIG: Es gilt die 2G plus-Regel! Zugang erhalten nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind sowie zusätzlich über einen aktuellen Test mit negativem Ergebnis verfügen. Dieser Test muss durch geschultes Personal vorgenommen bzw. beaufsichtigt worden sein. Für Personen mit einer Booster-Impfung sowie regelmäßig getestete Schülerinnen und Schüler entfällt die Pflicht eines Testnachweises. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird empfohlen unter info@museum-manching.de.
10.01.2022 Die Manchinger Vereine standen Wochen lang in den Startlöchern. Bei der Sitzung der Vereinsvorstände im Herbst war der Optimismus deutlich zu spüren, am 27. Februar 2022 den großen Faschingsumzug und eine Fortsetzung der Faschingsgaudi auf dem Rathausvorplatz durchführen zu können. Doch jetzt erfolgte die Absage der Veranstaltungen. Eine sichere Planung ist unter den aktuellen Umständen nicht möglich. Nach dem Jahreswechsel fingen die Manchinger und andere am Faschingsumzug teilnehmende Vereine normalerweise an, ihre Ideen umzusetzen und die aufwändig gebauten Faschingswagen zu bauen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn zahlreiche helfende Hände mit anpacken. Durch die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen wäre dies nicht durchführbar. „Nach der Absage in diesem Jahr haben wir alle bis zuletzt gehofft, dass wir 2022 wieder traditionell den Faschingssonntag am 27. Februar mit dem großen Umzug der Manchinger Vereine begehen können. Die Vorbereitungen für eine Neuauflage der anschließenden Faschingsgaudi vor dem Rathaus laufen bereits. Dennoch ist es vernünftig und nach wie vor das Gebot der Stunde, die Kontakte einzuschränken“, so Manchings 1. Bürgermeister Herbert Nerb. Die Absage wurde bereits bei einem Treffen mit den großen Vereinen besprochen. Die Vorsitzenden stimmten der Entscheidung zu.
17.12.2021 Rathaus und Außenstellen am 24.12. und 31.12.2021 sowie am 07.01.2022 geschlossen Bibliothek zwischen Weihnachten und Jahreswechsel geöffnet Weiterhin eingeschränkter Betrieb für den Rest des Jahres und im Januar Genauere Informationen

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