Anschrift

kelten römer museum manching
Im Erlet 2
85077 Manching

Kontakt

Kontaktperson Tobias Esch
Telefon 08459 32373-0
E-Mail info@museum-manching.de
Web www.museum-manching.de

kelten römer museum manching

Das kelten römer museum ist das Schaufenster für die spektakulären Ausgrabungen in der Keltenstadt von Manching und im Römerkastell von Oberstimm. Auf 1.200 qm erhalten die Besucher faszinierende Einblicke in die Zeit vor 2.000 Jahren. Das moderne Museum liegt in einem großzügigen Park direkt am historischen Originalort.

Die Keltenabteilung präsentiert Highlight-Funde aus dem Oppidum von Manching, einer der bedeutendsten keltischen Siedlungen Europas. Ein kostbarer Goldschatz, ein rätselhaftes Kultbäumchen, bronzene Tierfiguren und bunter Glasschmuck zeugen von Kunst, Religion und Wirtschaft der Kelten.

Die Römerabteilung des kelten römer museums wird durch eine zehn Meter hohe Halle dominiert, in der zwei hervorragend erhaltene Schiffswracks aus Oberstimm zu bestaunen sind. Waffen, Ausrüstung und persönlicher Besitz beleuchten Kampf und Alltag der Soldaten im römischen Militärlager.

Durch spannende Sonderausstellungen greift das kelten römer museum regelmäßig auch archäologische Themen von internationaler Bedeutung auf.

News

15.09.2021 - kelten römer museum manching Am Mittwoch, den 29. September 2021 laden das kelten römer museum manching und der Keltisch-Römische Freundeskreis Manching e. V. zum ersten Vortrag der beliebten Reihe "Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte" nach der Sommerpause ein. Tobias Esch der Museumsleiter des kelten römer museums manching, wird ab 18:00 Uhr einen kostenfreien Vortrag zum Thema "Ratten, Gräber und Ikonen – Zur ersten Welle der Justinianischen Pest" halten. Tobias Esch wird in seinem Vortrag einen spannenden Überblick zur ersten Welle der Justinianischen Pest in den Jahren 541 bis 543 n. Chr. geben, und richtet den Fokus dabei vorrangig auf den östlichen Mittelmeerraum. Vorgestellt werden aber auch ausgewählte Gräberfelder in Bayern, die neue Erkenntnisse zur Seuche lieferten.  Bis zu Beginn des Vortrages wird auch die aktuelle Sonderausstellung "Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern" geöffnet sein.  Nach aktuellen Corona-Bestimmungen gilt die 3G-Regel. Somit haben nur vollständig geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen Zugang zum Vortrag. Akzeptiert werden PCR-Tests die innerhalb der letzten 48 Stunden und Anitgen-Schnelltests die innerhalb der letzten 24 Stunden gemacht wurden, Selbsttests jedoch werden nicht akzeptiert. Innerhalb des kelten römer museums muss ein medizinischer Mund-Nasenschutz oder eine FFP2-Maske getragen werden. Eine Voranmeldung zum Vortrag ist laut aktuellem Stand nicht nötig, jedoch werden die Kontaktdaten der Gäste erfasst. In der Regierungszeit des spätantiken Kaisers Justinian I. (527–565 n. Chr.) brach eine Seuche aus. Diese sogenannte Justinianische Pest wirkte sich laut Autoren wie Prokop oder Johannes von Ephesos, die in dieser Zeit lebten, pandemisch aus und forderte zahllose Todesopfer und befiehl Menschen jeglicher Konstitution und ungeachtet ihres Alters, Wohnsitzes und Standes. Selbst Justinian erkrankte so schwer, dass Gerüchte über seinen Tod die Runde machten.  Doch handelte es sich bei der Seuche wirklich um die Pest? Wo und wann brach sie zuerst aus und wie schnell konnte sie sich verbreiten? Auf welchem Weg gelangte sie nach Konstantinopel? Wie sind die historischen Berichte über die Opferzahl zu bewerten? Welche Auswirkungen hatte die Pandemie? Und wie gingen die Menschen mit der tödlichen Gefahr um? Dies sind Fragen, die Tobias Esch in seinem Vortrag "Ratten, Gräber und Ikonen – Zur ersten Welle der Justinianischen Pest" der beliebten Reihe "Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte" am 29. September ab 18:00 Uhr beantworten wird. 
02.08.2021 - kelten römer museum manching »Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern« 24. Juli 2021 bis 6. Februar 2022 Eine Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung in Kooperation mit dem kelten römer museum »Und je kleiner etwas ist, umso größeres Staunen ruft die Erfindungsgabe und Geschicklichkeit des Künstlers hervor.« So brachte der berühmte Mediziner Galen von Pergamon (2./3. Jahrhundert n. Chr.) seine Begeisterung für die faszinierende Miniaturkunst antiker Gemmen zum Ausdruck. Diese farbig schillernden Schmucksteine dienten – meist in Ringe eingesetzt – nicht allein als modische Accessoires und Statussymbole, sondern auch zum Siegeln von Dokumenten, zum Schutz vor bösen Mächten, als Glücksbringer oder Liebesgeschenke. Ihre filigranen Motive umfassen Götter, Tiere, Herrscherporträts, Szenen aus der griechisch-römischen Mythologie und vieles mehr. Antike Gemmen gelangen oft ohne konkrete Herkunftsangaben in öffentliche und private Sammlungen. Die Sonderausstellung präsentiert hingegen Exemplare aus der Archäologischen Staatssammlung, für die jeweils ihr bayerischer Fundort und meist sogar ihr archäologischer Kontext bekannt sind. So können sie Auskunft über das Leben in den römischen Provinzen auf dem Gebiet des heutigen Bayern geben. Auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern erfreuten sich antike Gemmen großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Die Ausstellung zeigt – exklusiv am Standort Manching – beeindruckende Beispiele aus dem kirchlichen und höfischen Kontext, beleuchtet die Aspekte Sammeln und Forschen und stellt einen modernen Gemmenschneider aus Passau näher vor. Neben der Archäologischen Staatssammlung haben weitere Institutionen aus Bayern, Deutschland und Österreich bedeutende Leihgaben für die Sonderausstellung zur Verfügung gestellt. Offene Führungen Termine: 26.9.2021, 31.10.2021, 28.11.2021, 29.12.2021, 30.01.2022 · Beginn: 14 Uhr Anmeldung empfohlen unter museumswerkstatt@museum-manching.de Kosten: Erwachsene 5 € zzgl. erm. Eintritt · Kinder und Jugendliche 2,50 € zzgl. erm. Eintritt Weitere Informationen zur Buchung von Gruppenführungen sowie zu Eintrittspreisen, Öffnungszeiten und Publikationen finden Sie hier.   Bildnachweis kelten römer museum manching / Fotos: Markus Strathaus
06.07.2021 - kelten römer museum manching Am Dienstag, den 20. Juli 2021, laden das kelten römer museum manching und der Keltisch Römische Freundeskreis Manching e. V. zur nächsten Veranstaltung der beliebten Reihe „Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“ ein. Ab 18:00 Uhr hält Dr. Polly Lohmann von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, einen kostenfreien Abendvortrag zum Thema „In die Wand geritzt – Graffiti aus dem römischen Pompeji“. Durch den Vesuvausbruch konserviert, haben sich in Pompeji Tausende von geritzten Inschriften erhalten: Texte, Zahlen, Zeichnungen, Alphabete und vieles mehr. Sie finden sich an den Wänden von öffentlichen Gebäuden und Läden genauso wie in Wohnhäusern. Dies zeigt bereits, dass sich die antiken Graffiti von ihren modernen Namenspendants deutlich unterscheiden. Aber wie wurden die Graffiti gemacht, und wer steckte dahinter? Im 19. Jahrhundert hat man sie erstmals im Corpus Inscriptionum Latinarum dokumentiert, doch wurden die pompejanischen Graffiti lange Zeit nur sehr selektiv erforscht. Die Geringschätzung dieser Quellen aus dem antiken Alltag hat sich erst in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Polly Lohmann geht in ihrem spannenden Vortrag den Fragen nach Form und Funktion antiker Graffiti nach. Dabei stellt sie Inhalte, Anbringungsorte und Techniken des Graffitischreibens vor, um einen Einblick in die Welt der antiken Graffiti und ihrer Urheber zu geben. Denn anders als populärwissenschaftliche Beiträge gerne vermitteln, bestanden die Graffiti Pompejis nicht nur aus Obszönitäten, sondern sind einen genaueren Blick wert. Wichtig: Aufgrund geltender Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Interessierte melden sich per E-Mail unter info@museum-manching.de mit Angabe ihres Namens, ihrer Adresse und Telefonnummer bis spätestens Freitag, den 16. Juli 2021, verbindlich zum Vortrag an. Familienmitglieder und Angehörige eines Haushalts sollten eine gemeinsame Anmeldung vornehmen. Das kelten römer museum meldet sich zurück, ob die Anmeldung angenommen wurde.

Kompetenzen

  • Archäologie
  • Geschichte
  • Kinderfreundlich
  • Rollstuhlgerecht