Anschrift

kelten römer museum manching
Im Erlet 2
85077 Manching

Kontakt

Kontaktperson Tobias Esch
Telefon 08459 32373-0
E-Mail info@museum-manching.de
Web www.museum-manching.de

kelten römer museum manching

Das kelten römer museum ist das Schaufenster für die spektakulären Ausgrabungen in der Keltenstadt von Manching und im Römerkastell von Oberstimm. Auf 1.200 qm erhalten die Besucher faszinierende Einblicke in die Zeit vor 2.000 Jahren. Das moderne Museum liegt in einem großzügigen Park direkt am historischen Originalort.

Die Keltenabteilung präsentiert Highlight-Funde aus dem Oppidum von Manching, einer der bedeutendsten keltischen Siedlungen Europas. Ein kostbarer Goldschatz, ein rätselhaftes Kultbäumchen, bronzene Tierfiguren und bunter Glasschmuck zeugen von Kunst, Religion und Wirtschaft der Kelten.

Die Römerabteilung des kelten römer museums wird durch eine zehn Meter hohe Halle dominiert, in der zwei hervorragend erhaltene Schiffswracks aus Oberstimm zu bestaunen sind. Waffen, Ausrüstung und persönlicher Besitz beleuchten Kampf und Alltag der Soldaten im römischen Militärlager.

Durch spannende Sonderausstellungen greift das kelten römer museum regelmäßig auch archäologische Themen von internationaler Bedeutung auf.

News

Das reiche Nachleben antiker Steinschneidekunst in Bayern

Kostenfreier Abendvortrag im kelten römer museum manching
21.01.2022 - kelten römer museum manching Am Mittwoch, den 2. Februar2022, laden das kelten römer museum manching und der Keltisch-Römische Freundeskreis – Heimatverein Manching e. V. zur nächsten Veranstaltung der beliebten Reihe „Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“ ein. Ab 18:00 Uhr referiert Museumsleiter Tobias Esch M. A.zum Thema „Die Ideen der Alten – Zum Nachleben antiker Steinschneidekunst in Bayern“. „Die Ideen der Alten sind am aller vollständigsten auf den Gemmen, daher ist dies Studium sehr wichtig.“ Mit diesen Worten fasste der Altertumswissenschaftler Christian Gottlob Heyne im 18. Jahrhundert kurz und prägnant zusammen, welche Bedeutung den Gemmen, also farbig schillernden Schmucksteinen mit gravierten Motiven,für die Erforschung der klassischen Antike und ihrer Bilderwelt beigemessen wurde. Griechische und römische Gemmen erfreuten sich auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Tobias Esch gibt in seinem reich bebilderten Vortrag einen spannenden Überblick über die unterschiedlichen Facetten der Rezeption im Freistaat. Er präsentiert beeindruckende Beispiele zur Wiederverwendung antiker Gemmen im kirchlichen Kontext, zur Nutzung der Steinschneidekunst für repräsentative Zwecke, zur Erforschung der Quellengattung, zur Sammelleidenschaft von Adel, Klerus und Bürgertum sowie – als „Brückenschlag“ in unsere Gegenwart – faszinierende Werke eines modernen Gemmenschneiders aus Passau. Der Vortrag gehört zum Rahmenprogramm der Sonderausstellung »Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern«, die nur noch bis Sonntag, den 6. Februar 2022, im kelten römer museum manching zu besichtigen ist. Am 2. Februar ist die Ausstellung bis zum Beginn des Vortrages geöffnet. WICHTIG: Es gilt die 2G plus-Regel! Zugang erhalten nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen, sind sowie zusätzlich über einen aktuellen Test mit negativem Ergebnis verfügen. Dieser Test muss durch geschultes Personal vorgenommen bzw. beaufsichtigt worden sein. Für Personen mit einer Booster-Impfung sowie regelmäßig getestete Schülerinnen und Schüler entfällt die Pflicht eines Testnachweises. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird empfohlen unter info@museum-manching.de.

Sonderaustellung

Museumsnetzwerk Antike in Bayern
19.01.2022 - kelten römer museum manching 26.1.-2.4.2022, Infopoint im Alten Hof, München Erstmals präsentiert sich das Museumsnetzwerk „Antike in Bayern“ mit einer Sonderausstellung der Öffentlichkeit. Im Infopoint im Alten Hof in München stellen sich die sieben zum Netzwerk gehörenden bayerischen Antikenmuseen und archäologischen Parks vor. Das Netzwerk ging 2019 aus dem Projekt „Museen & Tourismus“ der Landesstelle für die nicht staatlichen Museen in Bayern in Kooperation mit der Bayern Tourismus-Marketing GmbH hervor. Es ist eines von zehn ausgewählten Pilot-Museumsnetzwerken. Gegründet wurde es mit dem Ziel, im Verbund über verschiedenste Medien effizienter auf inhaltliche Gemeinsamkeiten und überregionale Bezüge betreffend die Archäologie in Bayern aufmerksam zu machen. „Auf den Spuren der Römer, Kelten, Griechen und Etrusker“ lautet das übergreifende Motto der sieben Institutionen in Augsburg, Aschaffenburg, Kempten, Manching, München und Weißenburg. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie Sonderausstellungen, gemeinsamen Internetauftritten über eine eigene Homepage (www.antike-in-bayern.de), einen Facebookauftritt (www.facebook.com/antikeinbayern) und Instagram-Verbund (#antikeinbayern) sowie Storytelling in überregionalen Medien sollen Einheimische ebenso wie Touristen Lust auf antike Geschichte und archäologische Hinterlassenschaften in Bayern bekommen. Ob als Ausgrabung, rekonstruierter archäologischer Park oder Sammlung im Museum: Römer und Kelten haben ebenso wie Griechen und Etrusker in Bayern viele Spuren hinterlassen. Münzen, bemalte Tongefäße, wertvoller Goldschmuck, Marmorskulpturen, Friese und sogar Schiffe erzählen spannende Geschichten aus der antiken Vergangenheit Bayerns. Deutlich gemacht werden soll auch 2 welche aktuellen Bezüge mit Blick auf die antike Vergangenheit hergestellt werden können und müssen. In Zeiten der Corona-Pandemie steht die Demokratie auf dem Prüfstand, eine politische Errungenschaft, die wir den alten Griechen zu verdanken haben. Derzeit ist es aufgrund der vielen Einschränkungen im kulturellen und touristischen Bereich schwieriger denn je, nachhaltige Besucherwerbung zu betreiben. Nur über ein starkes Netzwerk, bestehend aus kleineren und größeren Institutionen, lassen sich gemeinsame Themen erfolgreich verzahnen und institutionen- sowie regionenübergreifend wirksam präsentieren. Bekanntlich hilft netzwerken, sich gemeinschaftlich besser zu positionieren. Allgemein wird erwartet, dass nach der Corona-Krise mehr gereist wird als zuvor. Deshalb wollen wir schon jetzt – mit Blick auf nachpandemische Zeiten – über die Sonderausstellung, aber auch einen künftigen gemeinsamen Reiseführer und ggf. konkrete Reiseangebote die Antike in Bayern nicht nur digital, sondern auch physisch erlebbar machen.   Die Sonderausstellung wird im Anschluss an die Präsentation im Infopoint im Alten Hof in München bayernweit auf Reisen gehen und in den einzelnen, zum Netzwerk gehörenden Institutionen zu sehen sein: Augsburg, Römerlager im Zeughaus Aschaffenburg, Pompejanum Kempten, Archäologischer Park Cambodunum Manching, kelten römer museum München, Archäologische Staatssammlung München, Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek Weißenburg, RömerMuseum
27.10.2021 - kelten römer museum manching Am Dienstag, den 16. November 2021, laden das kelten römer museum manching und der Keltisch-Römische Freundeskreis Manching e.V. zur nächsten Veranstaltung der beliebten Reihe „Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“ ein. Ab 18:00 Uhr hält Prof. Dr. Michael M. Rind, Leiter der LWL-Archäologie für Westfalen in Münster und früherer Kreisarchäologe von Kelheim, im Museum einen kostenfreien Abendvortrag zum Thema „Stonehenge–Von Kultur- und Kultlandschaften“. Kaum ein prähistorischer Ort fasziniert die Menschen so wie das südenglische Stonehenge nahe Amesbury in der Grafschaft Wiltshire. Es ist nicht nur die monumentale Steinarchitektur, die man als »Megalithik«bezeichnet, die diese Faszination auslöst und seit mehr als 4500 Jahren die Landschaft prägt. Es sind auch die zahllosen Geheimnisse, die sich bis heute um das Bauwerk ranken. Viele Fragen wurden seit mehreren hundert Jahren gestellt, manche konnten beantwortet werden, andere bleiben aber immer noch offen. Was war Stonehenge, weshalb haben die Menschen in der Jungsteinzeit diese riesige Anlage errichtet? War sie Begräbnisstätte, Kultareal oder Observatorium? Die Geister streiten sich nach wie vor um die Deutung der gigantischen Steinanlage. Wie lange baute man daran, wie wurden tonnenschwere Steine aus dem Felsen gebrochen und transportiert, wie bugsierte man sie in über 7 Meter Höhe und wie lange nutzte man die Steinkreise? Prof. Rind wird in seinem spannenden Vortrag Antworten auf diese Fragen geben und auch neue Erkenntnisse präsentieren, die in die aktuelle Stonehenge-Ausstellung im LWL-Museum für Archäologie, dem westfälischen Landesmuseum in Herne, einflossen. Sie ist noch bis September 2022 zu sehen. Die aktuelle Sonderausstellung des kelten römer museums manching „Kunst in Miniatur –Antike Gemmen aus Bayern“ist am 11. November2021 bis zum Beginn des Vortrages von Prof. Rind geöffnet. WICHTIG: Aufgrund der behördlichen Corona-Verordnung zur aktuell roten Ampel gilt die 2G-Regel. Zugang zum Vortrag erhalten nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind. Ausnahmen gelten nur für Kinder unter 12 Jahren und Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Letztere müssen dies durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum der betroffenen Person enthält. Zudem ist in diesem Fall ein negativer PCR-Test vorzulegen, der höchstens 48 Stunden alt ist. Alle Gäste ab 16 Jahren müssen im kelten römer museum eine FFP2-Maske tragen. Für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren ist eine medizinische Gesichtsmaske vorgeschrieben. Eine Voranmeldung ist nach aktuellem Stand nicht erforderlich.

Kompetenzen

  • Archäologie
  • Geschichte
  • Kinderfreundlich
  • Rollstuhlgerecht